Lies hier den ersten Teil des HDR Tutorials
Nachdem ich nun die Bilder korrigiert und als JPG File entwickelt habe, lade ich alle Bilder gleichzeitig in Adobe Photoshop. Dabei markiere ich alle Bilder gleichzeitig, damit sie schön sortiert im Programm auftauchen. Um die Bilder alle im Programm sehen zu können, wähle ich **Fenster -> Anordnen -> Nebeneinander**. Beim ersten Bild zoome ich solange aus, bis das komplette Bild im Fensterrahmen zu sehen ist. Anschließend wähle ich **Fenster -> Anordnen -> Gleiche Zoomstufe**. Danach habe ich alle Bilder im Überblick [PS Abbildung 1].
Nun beginne ich damit, das jeweils nächste dunklere Bild in das Hellste zu kopieren. Ich klicke also auf das zweithellste Bild, drücke die Tastenkombination “[STRG]+A” (für alles markieren) und anschließend “[STRG]+C” (für kopieren). Danach gehe ich zum hellsten Bild zurück und drücke die Tastenkombination “[STRG]+V”. Danach wird das zweit hellste Bild als neue Ebene im hellsten Bild eingefügt. Diese neue Ebene namens “Ebene 1″ blende ich
(einblenden oder ausblenden) in der Ebenenpalette, die über **Fenster -> Ebenen** oder “F7″ zu erreichen ist, aus. Danach sollte Dein Photoshop aussehen wie [PS Abbildung 2].
Nun erstelle ich Ebenenmasken. Dazu wähle ich alle Lichter aus und überschreibe die hellsten Lichtpunkte mit den dunkleren Lichtern aus dem Bild, dass sich in Ebene 1 befindet. Dazu gehe ich wie folgt vor:
Über **Auswahl -> Farbbereich** kann ich im Auswahlfeld “Auswahl” “Lichter” alle hellen Bereich im Bild auswählen. Mit Ok bestätige ich das Popup Fenster [PS Abbildung 3].
Anschließend sorge ich dafür, das die Auswahl eine weiche Kante bekommt, damit die Helligkeitsabstufungen nicht so hart sind. Über **Auswahl -> Auswahl verändern -> Weiche Kante** kann ich die Kante weicher machen.
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Dieses Bild entstand in einer normalen Hecke. Und eben weil es in einer Hecke und zusätzlich mit dem Retro-Adapter entstanden ist, kam ich auf eine Belichtungszeit von 1/8 Sekunden. Für diese Aufnahme musste ich das Stativ benutzen, aus der Hand war da nichts zu machen.
Ganz interessant finde ich den hellen und sehr schön verschwommenen Hintergrund. Wenn man bedenkt dass ich in die Hecke hinein fotografiert habe, ist der unscharfe Hintergrund durchaus akzeptabel.
Das Bild wurde anschließend noch per Tonwertkorrektur und Weißabgleich angepasst.
Kategorien: Fotografie, Makro Fotografie
Jeder, der einmal versucht hat, eine Nachtszene zu fotografieren, kennt dass: Sobald viele dunkle und helle Bereiche im Motiv enthalten sind, gibt es Probleme mit der korrekten Belichtung des Bildes. Entweder sind die Lichtbereiche viel zu hell, oder aber die dunklen Bereiche des Bildes sind so dunkel, dass Details der Aufnahme sprichwörtlich verschwinden.
Mit Hilfe einer sogenannten Belichtungsreihe können wir unterschiedliche Belichtungen zu einem Bild zusammenfassen, dessen Dynamikumfang, auch DRI, HDRI oder HDR genannt, wesentlich höher ist, als das es die Kamera selbst kann. In dieser Anleitung möchte ich Dir zeigen, wie das ganze Step für Step ablüft.
Natürlich benötigt man nicht nur eine Kamera, sondern auch einiges an Zubehör:
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